Das älteste Massenmedium des Menschen, das Buch, hat vor mehreren tausend Jahren seinen Siegeszug angetreten. Die ältesten Vorläufer des Buches waren die
Papyrusrollen der Ägypter, von denen das älteste bekannte Exemplar über 5000 Jahre alt ist. Die erste Papiermühle in Deutschland war die des Ulman Stromer in
Nürnberg im Jahr 1390. Den Buchdruck erfand Johannes Gutenberg ca. im Jahr 1450.
Im dritten Jahrtausend erscheint das digitale Buch (e-Book) auf dem Online-Buchmarkt. Der Digitaldruck erlaubt mit "Book on demand" kostengünstige Auflagen ab einem
Exemplar. Diese heutige Technologien ermöglichen das Lesen von Texten an Computer-Bildschirmen und Handheld-Displays - also ohne die Texte vorher ausdrucken
zu müssen. Steht das sogenannte eBook nun seinerseits in den Startlöchern, um auch seinen Siegeszug anzutreten, oder wird der Erfolg der elektronischen Texte
ausbleiben? Kann das elektronische Buch, als Konkurrent, das gedruckte Buch ablösen, oder ist es gänzlich chancenlos?
Wer liest denn schon eBooks? Seit es die kleinen Geräte gibt, wird über deren Sinn und Unsinn diskutiert. Werden in einigen Jahren Zeitungen und Zeitschriften nur noch elektronisch verfügbar sein?
Verliert das Lesen nicht an Ästhetik, wenn das Papier verschwindet und sich batteriebetriebene Geräte mit kleinen Monitoren in den Vordergrund drängen? Diese
Diskussion soll hier nicht geführt werden. Tatsache ist, dass es durchaus Situationen gibt, in denen eBooks ihre Vorteile haben. Wer ohnehin einen elektronischen
Terminplaner bei sich trägt, kann beim Warten an der Supermarktkasse oder in der U-Bahn zum elektronischen Buch greifen. In die Geräte passt immerhin mehr Text
als zwischen zwei herkömmliche Buchdeckel ... |